[Positions and debates] Die Verantwortung der Sozialen Arbeit im Kontext von Human Enhancement

Anne Uphoff (2025)

Human Enhancement beschreibt technologische oder biomedizinische Entwicklungen, die vermehrt eingesetzt werden, um die physischen und psychischen Potenziale von Menschen zu optimieren. In diesem Beitrag wird die Verantwortung der Sozialen Arbeit für eine aktive Beteiligung am ethisch-moralischen Diskurs um das Phänomen Human Enhancement aus der Perspektive des systemischen Paradigmas nach Staub-Bernasconi herausgearbeitet und diskutiert, wie eine menschenrechtsorientierte Positionierung der Profession aussehen könnte.

Schlüsselwörter: Human Enhancement, ethisch-moralische Argumentationskompetenz, Verantwortung der Sozialen Arbeit, Menschenrechte

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[Articles] Entre reconnaissance et discrimination : Les parcours d’adoption intrafamiliale des couples lesbiens en Suisse

Marta Roca i Escoda (2025)

Cet article examine l’impact d’une réforme légale importante, celle qui donne le droit aux enfants, dès 2018, d’avoir légalement deux parents de même sexe grâce à la procédure d’adoption intrafamiliale. À partir d’entretiens menés auprès des couples lesbiens naviguant à travers les procédures d’adoption, il explore les défis auxquels ils font face, notamment en ce qui concerne les relations aux professionnel·les chargé·es de superviser leurs demandes au sein des services de l’État. Malgré le fait que l’adoption serve de moyen pour reconnaître la double filiation au sein des familles existantes, le parcours est ardu et jonché d’obstacles substantiels. L’analyse montre comment, sous couvert d’égalité juridique, les familles sont confrontées à des discriminations et micro-agressions renouvelées. L’article souligne l’urgence d’aménager ce dispositif pour éviter qu’il ne produise l’effet inverse de celui escompté.

Mots-clés: adoption, familles homoparentales, services sociaux, discriminations

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[Articles] [Dossier 2024] Travailler à l’Office des mineurs entre 1950 et 1980 : quel pouvoir d’appréciation pour les assistant·es sociaux·ales ?

Aurore Müller (2024)

Cette contribution interroge la tension entre contrôle social et pouvoir d’appréciation que les assistant·es sociaux·ales peuvent exercer dans le cadre de leur travail quotidien à l’Office des mineurs du canton de Neuchâtel. S’appuyant sur un corpus de dossiers individuels, elle questionne le rôle d’agent de terrain de ces professionnel·les et montre comment leur intervention évolue auprès des familles entre 1950 et 1980.

Mots-clés: assistant·es sociaux·ales, placement, travail social, contrôle social, pouvoir d’appréciation

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[Articles] [Dossier 2024] Entwicklungslinien der Betrieblichen Sozialen Arbeit in der deutschen Schweiz. Positionierung und Legitimierung im Wirtschaftssystem

Alan Canonica und Edgar Baumgartner (2024)

Dieser Beitrag befasst sich mit der historischen Entwicklung der Betrieblichen Sozialen Arbeit in der Schweiz bis in die 1980er Jahre. Es wird zum einen die Frage verfolgt, wie und aus welchen Gründen die Betriebliche Soziale Arbeit in der Schweiz entstanden ist. Zum anderen wird danach gefragt, wie sich die Betriebliche Soziale Arbeit in verschiedenen historischen Phasen legitimiert hat und wie sie ihren Zuständigkeitsbereich reklamierte. Aus systemischer Sicht ‹dockt› die Soziale Arbeit an ausdifferenzierte primäre Funktionssysteme an, um die dort auftretenden, spezifischen Integrations- und Lebensführungsprobleme von Individuen zu bearbeiten.

Schlüsselwörter: Betriebliche Soziale Arbeit, Geschichte der Sozialen Arbeit, Professionelle Zuständigkeit, Betriebliche Sozialpolitik

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[Articles] [Dossier 2024] Erwachsenenschutz als pädagogische Aufgabe? Die Aufhebung von widersprüchlichen Handlungsorientierungen im Arbeitsbündnis

Lukas Neuhaus und Roland Becker-Lenz (2024)

Das Schweizerische Zivilgesetzbuch definiert als Zweckbestimmung von erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen die Erhaltung und Förderung von Selbstbestimmung. Gleichzeitig sollen das Wohl und der Schutz von Menschen gewährleistet werden, die dazu selbst nicht in der Lage sind. Diese gesetzliche Verpflichtung auf das Wohl und den Schutz wird in der Regel als Spannungsverhältnis zwischen Schutz und Selbstbestimmung gedeutet. In anderen Praxisfeldern wird eine solche Konstellation als ‹Doppeltes Mandat› begriffen. Im vorliegenden Beitrag soll gezeigt werden, dass sich das Spannungsverhältnis auflösen lässt, wenn die Massnahmen des Erwachsenenschutzes als pädagogische verstanden und in einer Arbeitsbündnislogik bearbeitet werden.

Schlüsselwörter: Erwachsenenschutz, Selbstbestimmung, Arbeitsbündnis, Professionalisierung, Doppeltes Mandat

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[Reviews] L’ŒIL ECOUTE. À propos de l’ouvrage collectif de Marc-Antoine Berthod, Dolores Angela Castelli Dransart, Alexandre Pillonel, Anthony Stavrianakis (2021). La mort appréciée. L’assistance au suicide en Suisse. Antipodes.

Patrick Pelège

À propos de l’ouvrage collectif de Marc-Antoine Berthod, Dolores Angela Castelli Dransart, Alexandre Pillonel, Anthony Stavrianakis (2021). La mort appréciée. L’assistance au suicide en Suisse. Antipodes.

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[Reviews] Esther Abplanalp, Salvatore Cruceli, Stephanie Disler, Caroline Pulver & Michael Zwilling (2020). Beraten in der Sozialen Arbeit. Eine Verortung zentraler Beratungs­ anforderungen. Haupt­Verlag/UTB.

Martina Hörmann

Zum Buch von Esther Abplanalp, Salvatore Cruceli, Stephanie Disler, Caroline Pulver & Michael Zwilling (2020). Beraten in der Sozialen Arbeit. Eine Verortung zentraler Beratungs­ anforderungen. Haupt­Verlag/UTB.

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