[Covid-19] Das Alter im Schatten der Pandemie

Alt zu sein in Zeiten einer Pandemie kann bedeuteten, sich zu einer Gruppe besonders Gefährdeter zählen zu müssen, eine Zuschreibung, die einen verdeckten Ageism in sich trägt und das eigene Altersbild negativ beeinflussen kann. Der Beitrag verweist auf Deutungsangebote zur aktuellen Situation alter Menschen im ‚Schatten der Pandemie‘ aus Sicht der Sozialen Gerontologie.

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[Articles] Ungleiche Chancen im Hamsterrad. Befunde aus einer biografischen Längsschnittstudie.

Dieser Beitrag basiert auf einer biografischen Längsschnittstudie zu gesellschaftlichen Positionierungsprozessen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus eingewanderten Arbeiter*innenfamilien. Anhand eines exemplarischen Fallbeispiels behandeln wir Beschleunigungs-und Aktivierungsdynamiken im Übergang von der Schule in die Berufsausbildung und diskutieren die biografische Tragweite forcierter schulisch-beruflicher Transitionen im Hinblick auf Implikationen für die Soziale Arbeit. Eine beschleunigte und fremdbestimmte Berufswahl und entsprechende Ernüchterungserfahrungen können die (Berufs-)Biografie nachhaltig beeinflussen. Das Wissen um solche Übergangsmechanismen sind von hoher Relevanz für die Soziale Arbeit und ihre Interventionen im Rahmen eines hochgradig (ungleich) differenzierten und flexibilisierten kapitalistischen Arbeitsmarktes.

Author(s): Garabet Gui, Eva Mey

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[Articles] Der Ansatz User Involvement in der Sozialen Arbeit. Anknüpfungspunkte für Praxis-, Forschungs- und Ausbildungsprojekte in der Schweiz.

Der theoretische Ansatz “User Involvement” hat sich – anders als in der Schweiz – in verschiedenen europäischen Ländern in der Forschung, Praxis und Ausbildung der Sozialen Arbeit in den letzten fünfzehn Jahren etabliert. Vorliegender Artikel will diesen Ansatz für den Schweizer Kontext anschlussfähig machen, indem der Ansatz “User Involvement” anhand zentraler Begrifflichkeiten aus dem europäischen Diskurs deskriptiv analytisch vorgestellt und innerhalb von diesem kritisch reflektiert wird. Da Partizipationsansätze in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit in der Schweiz stark verbreitet sind, wird in einem zweiten Schritt das Rollenverständnis von Adressaten der Sozialen Arbeit an diese angeknüpft. Die dahinterstehende Absicht besteht darin, eine idealtypische Diskussionsgrundlage für die Anschlussfähigkeit des Ansatzes User Involvement für den Schweizer Kontext bereitzustellen.

Author(s): Emanuela Chiapparini, Véronique Eicher

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[Articles] Nichts geht ohne Jugendpartizipation – aber welche Erwartungen werden damit eigentlich verknüpft?

Mit dem totalrevidierten Kinder- und Jugendförderungsgesetz von 2011/2013 verfolgt der Bund eine möglichst breitflächige Förderung von Kinder- und Jugendpartizipation. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Frage, welche Partizipationsvorstellungen in die Strategie der Kinder- und Jugendpolitik eingeflossen sind und wie sich diese direkt oder indirekt in der Offenen Jugendarbeit manifestieren. Auf Grundlage einer kritischen Diskursanalyse von Schlüsseltexten der nationalen Jugendpolitik werden zentrale Partizipationsvorstellungen herausgearbeitet. In einem zweiten Teil werden entlang von Expertinnen und Experten-Interviews das Selbstverständnis und die Praxis der Offenen Jugendarbeit am Beispiel der Stadt Zürich beleuchtet. Abschliessend wird der Zusammenhang zwischen dem jugendpolitischen Diskurs und dem professionellen Selbstverständnis hergestellt.

Author(s): Christian Reutlinger, Annegret Wigger, Julia Reiner

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[Articles] Quand vendre c’est aider. L’expérience de l’aide dans une boutique associative.

De nombreux travaux en travail social se préoccupent de la place accordée aux bénéficiaires et des possibilités de leur participation. À travers l’analyse d’un dispositif d’aide particulier – une boutique associative -, cet article propose d’interroger le potentiel politique de l’expérience des individus en montrant des mouvements de symétrisation de l’aide. D’une part, l’échange marchand qui a lieu dans la boutique donne un rôle particulier aux bénéficiaires qui apparaissent alors en client ordinaire. D’autre part, la place du donateur dans le dispositif est configurée de telle manière qu’elle peut être occupée par toutes et tous. Les interactions prenant place dans cette boutique invitent donc à renouveler notre regard sur l’intervention sociale et ses diverses modalités.

Author(s): Maëlle Meigniez

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[Articles] La question de la participation dans les actions d’art collectives dans l’espace public suisse romand.

Dans une recherche menée en 2012 et 2013 en Suisse romande, nous avons voulu comprendre ce que peuvent signifier les vertus conférées par les participant-e-s à des actions d’art collectives dans l’espace public. L’esthétique dialogique insiste sur les nouvelles appropriations et la transformation de l’espace public. En travail social, la «culture de la participation» est mise en avant, toutefois la participation est peu problématisée. D’un point de vue anthropologique, l’article pose la question ce que «participer» dans ces actions veut dire et défend l’argument que chaque participation ne mérite pas d’être appelée ainsi.

Author(s): Barbara Waldis

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[Articles] Young People’s Experience of Participation When Exiting out of Care.

The aim of this paper is to focus on young people’s experiences of participation during the process of transition from placements in out-of-home care independent life. 65 young care leavers were interviewed, 14 boys and 51 girls between 18 and 26 years old. Results show that those who were invited to participate in the planning of their care leaving experienced a more positive and successful transition from care to adulthood. When administrative regulations guided the care leaving process, young people felt excluded and out of control, and their transition became a more negative experience.

Author(s): Ingrid Höjer, Yvonne Sjöblom

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