[Articles] Transitions à la vie adulte et dispositions économiques chez les jeunes peu qualifié·e·s. Des expérimentations encadrées par le travail social.

Basée sur une étude ethnographique réalisée en Romandie auprès de jeunes peu qualifié·e·s et de travailleurs et travailleuses sociales affilié·e·s à des dispositifs d’insertion, cet article montre les événements, expériences et épreuves liées à la transition à l’âge adulte ainsi que les positions dans le cycle de vie favorables à une mise en veille ou à une activation de dispositions économiques ascétiques. Il questionne le rôle des travailleurs et travailleuses sociales comme agent·e·s de socialisation économique ainsi que les diverses modalités de socialisation par lesquelles les jeunes intériorisent les dispositions économiques.

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Based on an ethnographic study conducted in French-speaking Switzerland among young people with low skills and social workers affiliated to integration schemes, this article shows the events, experiences and trials related to the transition to adulthood as well as the positions in the life cycle that are favourable to putting ascetic economic dispositions on hold or activating them. It questions the role of social workers as agents of economic socialization and the various ways in which young people internalize economic dispositions.

Author(s): Christophe Delay, Isabelle Csupor, Laure Scalambrin

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[Articles] Auswirkungen der Falllastreduktion in der Sozialhilfe auf Ablösequote und Fallkosten. Entschleunigung zahlt sich aus.

Viele Schweizer Sozialdienste standen in den letzten Jahren vor der Zerreissprobe steigender Fallzahlen bei stagnierenden Personalressourcen. Vor diesem Hintergrund stellte das 18-monatige Pilotprojekt der Sozialberatung Winterthur eine Chance zur Überprüfung des Outcomes einer Falllastreduktion dar. Die quantitative Analyse diente dem Vergleich der Fallkosten und Ablösequoten der Sozialarbeitenden mit deutlich tieferer Falllast (75 Fälle auf 100%) mit der Kontrollgruppe (143 Fälle auf 100%) zu vergleichen. Im qualitativen Teil wurde mit regelmässigen Einzel- und Gruppeninterviews mit der Experimentalgruppe deren Beratungsarbeit analysiert. Die Auswertung zeigt, dass die Experimentalgruppe im Schnitt eine Reduktion der Fallkosten, eine vermehrte Integration in den 1. Arbeitsmarkt, höhere Ablösequoten und eine durchschnittlich kürzere Unterstützungsdauer erzielte.

Author(s): Miryam Eser Davolio, Rahel Strohmeier Navarro Smith, Milena Gehrig, Isabelle Steiner

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[Articles] Entwurf zur Unterstützung der Förderung des Sozialunternehmens durch die öffentliche Hand.

Nach einer kurzen Analyse des Konzepts des Sozialunternehmens zeigt dieser Artikel, wie politische Entscheidungsträger Sozialunternehmen fördern und unterstützen können, indem sie deren Spezifitäten, im Vergleich mit Staat und Markt, berücksichtigen. Politische Massnahmen werden dann effizient sein, wenn die spezifischen Merkmale der Sozialunternehmen erhalten und anerkannt werden. Diese Eigenschaften sind vor allem eine soziale Zielsetzung, die das Wohlbefinden der Angestellten betrachtet, eine Kombination von Anreizen für Mitarbeiter, wie auch eine demokratische Governance.

Author(s): Anna Bracci

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[Notes] Psychische Arbeitsbelastungen und betriebliches Gesundheitsmanagement. Handlungsbedarf in der Sozialen Arbeit.

Einerseits beschäftigt sich dieser Beitrag mit der steigenden Anzahl psychischer Erkrankungen in Verbindung mit Belastungs- und Beanspruchungssituationen in der Arbeitswelt. Andererseits werden Schnittstellen einer betrieblichen Sozialen Arbeit in Form des betrieblichen Gesundheitsmanagements, unter besonderer Berücksichtigung des EAP (Employee Assistance Programm), aufgezeigt. Anhand von aktuellen Studien und Untersuchungen belegt dieser Beitrag die Entgrenzungen zwischen Erwerbsarbeit und Freizeit, den damit verbundenen Arbeitsstress und Leidensdruck von Arbeitnehmerinnen und somit den Handlungsbedarf einer betrieblichen Sozialen Arbeit.

Author(s): Stefan Paulus

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[Articles] “It is an individual choice”. Experiences of highly qualified stay-at-home mothers in Dublin.

The following contribution relies on the testimony of women themselves to expose and unpick a uni-dimensional focus on choice – to work or stay at home – to illustrate the multi-layered and complex set of factors that influence women’s decisions relating to work and caring. While based on a small sample that cannot be generalized from, the discussion of the outcomes gives strong evidence to the importance of looking beyond what first appear to be straightforward choices to critiquing the complex inter-play of factors that shape these “choices.” Such are e. g. structural or ideological reasons as decision-making factors for becoming a Stay-at-Home Mother.

Author(s): Simone Tappert, Evelyn Mahon

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[Articles] Employability, gender and migration. The case of Eastern European circular carers in Italy.

This paper examines the phenomena of circular migration of Eastern European women to Italy both theoretically and empirically. Using interview material from migrant women working in Italy, in temporary positions, it exposes the changing nature of gender roles and the precarious nature of women’s employment whereby, in order to maintain gendered care commitments, this type of employment is sometimes in fact chosen. The respondents in this study give vivid expression to the complex way in which this selection of migrant women made decisions around balancing their work life and their caring life.

Author(s): Sabrina Marchetti

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[Articles] Nachhaltigkeit von Erziehungs- und Bildungsmassnahmen sicherstellen. Das Projekt Nachbetreuung.

Junge Menschen, die aufgrund von Entwicklungsbeeinträchtigungen, schwierigen familiären Situationen oder schwerwiegenden Delikten in einer sozialpädagogischen Institution leben, verlassen diese am Ende der Schulpflicht, nach Abschluss einer Lehre oder bei Volljährigkeit. In der Fachsprache und so auch im vorliegenden Artikel werden diese jungen Menschen “Care Leavers” genannt. Zu diesem Zeitpunkt endet meist der staatliche Bildungs- und Unterstützungsauftrag. Dieser Übergang von einer engmaschigen sozialen Betreuung in die Selbstständigkeit birgt viele Risiken. Spezifische Herausforderungen zeigen sich beispielsweise bei Problemen während der Berufsausbildung oder am Arbeitsplatz, bei der Wohnungs- oder Stellensuche, im Umgang mit Geld oder Suchtmitteln und bei der Pflege von Sozialkontakten. In dieser Zeit sollte den jungen Menschen idealerweise die Integration in die Gesellschaft gelingen, damit sie in Zukunft ein selbstbestimmtes und deliktfreies Leben führen können.

In der Praxis erfolgt die Beendigung der Erziehungs- und Bildungsmassnahmen oft abrupt. Die Finanzierung einer weiterführenden Begleitung wird, wie die Erfahrung zeigt, selten bewilligt und die jungen Menschen werden vorschnell in die Selbstständigkeit entlassen.

Auf diesen Missstand reagiert die Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime (nachfolgend Stiftung genannt) mit dem Projekt «Nachbetreuung – Nachhaltigkeit von Erziehungs- und Bildungsmassnahmen». Für Klientinnen und Klienten, welche nach Austritt auf keine professionelle oder staatlich finanzierte Unterstützung durch Fachleute der Sozialen Arbeit zurückgreifen können, wird ein freiwilliges und kostenloses Unterstützungsangebot bereitgestellt.

Author(s): Silvia Bellani, Beatrice Knecht Krüger

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[Articles] Wohnen und Selbständigkeit. Institutionelle Unterstützung prekärer Übergänge ins Erwachsenenalter.

Verschiedene Studien aus dem Ausland zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene, die aus Institutionen der Jugendhilfe oder Pflegefamilien in die Selbstständigkeit entlassen werden (Care Leavers), ein erhöhtes Risiko haben, mit Problemen wie bspw. Arbeitslosigkeit, sozialer Isolation oder Obdachlosigkeit konfrontiert zu werden (bspw. Stein 2012; Stein/Munro 2008). Dies kann u. a. darauf zurückgeführt werden, dass Care Leavers früher Verantwortung für sich selber übernehmen müssen als Jugendliche, die bei ihren Eltern aufwachsen, und der Übergang ins Erwachsenenalter somit rascher erfolgt (Stein 2012). In der Schweiz gibt es bislang kaum Studien zu den Lebensverläufen von ehemaligen Klientinnen und Klienten der stationären Jugendhilfe (Gabriel/Stohler 2008,2012). Die Befunde der wenigen vorliegenden Untersuchungen (Böhlen 1983; Tanner 1992; Stohler 2005; Crain 2012, Schaffner/Rein 2013) ergeben in Bezug auf die gesellschaftliche Integration der Care Leavers kein einheitliches Bild: Es gibt sowohl gut integrierte als auch von Armut und sozialer Isolation betroffene ehemalige Klientinnen und Klienten der Jugendhilfe.

Basierend auf einer Befragung von ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern einer betreuten Wohngruppe (Stohler et al. 2012) wird im vorliegenden Artikel der Fokus auf das Thema Wohnen gerichtet.

Author(s): Renate Stohler, Milena Gehrig

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[Articles] Employment, education and housing outcomes for care leavers from a children’s village in Ghana.

Each year several young people in Ghana make a transition from residential care to adulthood. However, little is known about the adult lives of care leavers in Ghana. Using a qualitative research design, the study explored the effect of care and leaving care support on the adult outcomes for care leavers from a private residential home in Ghana. The findings show that while aspects of the support provided in care and leaving care positively impact the outcomes of young adults, there are areas where support is needed. Recommendations are made in the study for improving support for young people leaving care.

Author(s): Kwabena Frimpong-Manso

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