Daniela Hörler (2024)Noch anfangs der 1970er Jahre wurden in Zürich jährlich über 200 Säuglinge, die meisten von ihnen mit ausländischer Staatszugehörigkeit, in städtischen Säuglingsheimen untergebracht. Der Artikel fragt nach dem Zusammenhang zwischen den vergleichsweise späten Schliessungen der Heime und der prekären Situation der sogenannten «Gastarbeiterfamilien». Anhand von Archivmaterial wird mit einer intersektionalen Perspektive die von der Stadtverwaltung und dem Heimpersonal konstruierte Konfiguration der zugewanderten Arbeiterin mit Kind analysiert. Der Beitrag zeigt, dass die städtischen Säuglingsheime von der Arbeitsmigration der frühen 1970er Jahren profitierten und mit traditionellen Betreuungsstrukturen die mehrfache Diskriminierung von zugewanderten Eltern verstärkten.
Schlüsselwörter: Säuglingsheime, Arbeitsmigration, Intersektionalität, Stadt Zürich, 1970– 1979
Xavier Conus (2023)
Konstantin Kehl, Sergio Gemperle, Meret Reiser und Anita Weber (2023)
Antonin Zurbuchen, Morgane Kuehni, Natalie Benelli, Spartaco Greppi et Peter Streckeisen (2023)
Markus Steffen, Martina Koch und Rahel Bühler (2023)
Benedikt Hassler & Christophe Roulin
Anne-Cécile Leyvraz, Jean-Pierre Tabin, Camille Pellaton, Boris Fritscher, Ulysse Rosselet & Cedric Gaspoz
Andrea Zumbrunn, Nadja Hess, Maria Solèr, Matthias Hüttemann, Peter Sommerfeld & Simon Süsstrunk
Amélie Rossier & Marc-Antoine Berthod
Tristan Loloum, Marion Repetti, Alexandre Santos
Zuzanna Kita, Sigrid Haunberger, Daniela Wirz, Fiona Gisler
Catrin Heite, Markus Textor, Annina Tischhauser
Evelyne Thönnissen Chase, Julia Emprechtinger
Laura Mellini, Francesca Poglia Mileti
Susanne Burren, Maritza Le Breton, Celestina Porta, Martin Böhnel
Alida Gulfi & Pierre-François Coen
Eva Büschi, Manuela Schicka, Stefania Calabrese, Benedikt Hassler & Natalie Zambrino
Peter Rieker, Ellen Höhne, Rebecca Mörgen