[Covid-19] Entscheidungsfindung in der Krise – Eine Herausforderung für die Soziale Arbeit in der COVID-19-Pandemie

In Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sind Einrichtungen der Sozialen Arbeit vor vielfältige Herausforderungen gestellt. Eine dieser Herausforderungen besteht in der Notwendigkeit, unter grossem Zeitdruck einschneidende Veränderungen der Praxis vorzunehmen. Befunde einer laufenden qualitativen Untersuchung weisen darauf hin, dass unterschiedliche Aspekte die Entscheidungsfindung in der Krise prägen.

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[Covid-19] Systemrelevanz von Hilfe und Kontrolle? Professionslogische Überlegungen zur Sozialen Arbeit in Zeiten von Covid-19

In der Covid-19 Krise ging es von Anfang an auch um die Frage, welche Bereiche der gesundheitlichen und sozialen Grundversorgung als unverzichtbar gelten. Die Praxis der Sozialen Arbeit positionierte sich umgehend als «systemrelevant». Referenziert werden damit vornehmlich Hilfe-, Schutz- und Solidaritätsnarrative. Der fachwissenschaftliche Diskurs zeigt aber, dass eine kritische Diskussion zum Kontrollmodus sozialarbeiterischer Hilfe auch in der pandemischen Situation angezeigt bleibt.

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[Covid-19] Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Existenzsicherung der Flüchtlinge in Addis Abeba, Äthiopien. Einblick in ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Thema Migration und Innovation im urbanen Kontext.

Flüchtlinge sind besonders von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen und können oft ihre sowieso schon prekäre Existenz nicht mehr sichern. Eine Untersuchung der Universität in Addis Abeba und der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit verdeutlicht, dass angemessene Dienstleistungen und Sozialschutzsysteme fehlen, um die Flüchtlinge in Addis Abeba gezielt zu unterstützen.

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[Covid-19] Das Alter im Schatten der Pandemie

Alt zu sein in Zeiten einer Pandemie kann bedeuteten, sich zu einer Gruppe besonders Gefährdeter zählen zu müssen, eine Zuschreibung, die einen verdeckten Ageism in sich trägt und das eigene Altersbild negativ beeinflussen kann. Der Beitrag verweist auf Deutungsangebote zur aktuellen Situation alter Menschen im ‚Schatten der Pandemie‘ aus Sicht der Sozialen Gerontologie.

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[Covid-19] Soziale Arbeit studieren unter Covid-19-Bedingungen. Motivation, Zuversicht und Herausforderungen von Studierenden an der Fachhochschule St.Gallen

Die Entwicklungen um Covid-19 führen seit Frühjahr 2020 zu erheblichen Einschnitten in das Leben vieler Menschen. Im Feld der Sozialen Arbeit stellt sich u.a. die Frage nach den diesbezüglichen Herausforderungen für Studierende. Eine Untersuchung an der FHS St.Gallen zeigt, dass das Studium für viele aufwändiger und herausfordernder geworden ist. Die Veränderungen betreffen vor allem die Studienmotivation und -zuversicht sowie die Work-Life-Balance der Befragten.

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[Articles] Selbsthilfegruppen zu sozialen Themen und Angehörigenselbsthilfegruppen in der Schweiz – ungenutzte Potentiale für die Soziale Arbeit.

In der Schweiz existieren neben gesundheitlich orientierten Selbsthilfegruppen zahlreiche Selbsthilfegruppen zu sozialen Themen und für Angehörige. Letztere widmen sich der Bewältigung von psychosozialen Belastungen, die etwa durch die Erkrankung einer Person im näheren Umfeld entstehen. Soziale Selbsthilfegruppen befassen sich mit sozialen Themen wie etwa einer Lebenskrise. Der vorliegende Beitrag beleuchtet erstmals Selbsthilfegruppen ausserhalb des gesundheitlichen Kontextes, zeigt auf, welchen subjektiven Nutzen Selbsthilfeteilnehmende erleben und diskutiert deren Potential für die Soziale Arbeit.

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In Switzerland, there exist numerous self-help groups on social issues and caregivers in addition to health-oriented self-help groups. The latter are dedicated for coping with psychosocial stress, which may be caused by a person’s illness in their immediate environment. Social self-help groups deal with social topics such as a life crisis. For the first time, this article sheds light on the landscape of self-help groups outside the health context, shows the subjective benefits experienced by self-help participants and discusses the potential that self-help groups represent for social work.

Author(s): Fabian Berger, Lucia M. Lanfranconi

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[Notes] Kooperation von Wissenschaft und Praxis unter Bedingungen von Beschleunigung? Reflexionen zur dialogischen Wissensgenese im Rahmen des Projekts Wissenslandschaft Fremdplatzierung – WiF.swiss

Unter Bedingungen von Beschleunigung wird die Anforderung an Wissenschaft, Innovationen in und mit der Praxis Sozialer Arbeit zu erzeugen, (noch) stärker. Das Projekt «Wissenslandschaft Fremdplatzierung» (WiF.swiss) hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe so zu begegnen, dass die professionellen Ansprüche sowie die jungen Menschen im Fokus der Qualitätsdiskussion bleiben. Hierfür soll der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis interaktiv und somit auch durchlässiger werden. In diesem Beitrag wird diskutiert, inwieweit WiF.swiss diesen Ansprüchen gerecht werden kann – theoretisch wie auch konkret am Beispiel der gelingenden Zusammenarbeit von Fachpersonen.

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Under the conditions of acceleration, requirements for science to generate innovations in and with the practice of social work becomes (even) stronger. The pro- ject «Wissenslandschaft Fremdplatzierung» (WiF.swiss) aims to meet these challenges in child and youth care by putting both professional demands and young people’s needs in the centre of quality discussion. For this purpose, the dialogue between science and practice shall become more innovative, interactive and thus more permeable. This article discusses the extent to which WiF.swiss can meet these demands – both theoretically and concretely, using the example of successful cooperation between professionals.

Author(s): Stefan Eberitzsch, Samuel Keller

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[Reviews] Multiple works.

Didier Cattin (2019). Une école de son temps. Un siècle de formation sociale à Genève (1918-2018). Genève : Éditions ies.

Monica Battaglini, Stéphanie Fretz, Eva Nada, Laurence Ossipow (Dir.) (2018). Enquêter, former, publier au cœur de la cité. Genève: Éditions ies.

Pia Gabriel-Schärer, Beat Schmocker (2018). Soziale Arbeit bewegt, stützt, begleitet. Luzern: Interact Verlag.

Author(s): Olivier Grand

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[Articles] Tagesschulen in der Schweiz. Ein neues und herausforderndes Handlungsfeld der Sozialen Arbeit.

Seit einigen Jahren ist in der deutschsprachigen Schweiz – ähnlich wie in Deutschland – ein Ausbau von (schulischen) Freizeitangeboten zu beobachten, die Kinder und Jugendliche nach dem Unterricht über Mittag und am Nachmittag in Tagesschulen besuchen können. Mit der Verzahnung von Unterricht und Freizeit verändert sich das Handlungsfeld der Sozialen Arbeit im Kontext Schule. Mit Tagesschulen sind, neben Chancen für die Soziale Arbeit, zentrale Herausforderungen verbunden, welche in diesem Beitrag anhand von in der Schweiz und Deutschland durchgeführten Forschungsprojekten vorgestellt werden. Die diskutierten Befunde dieser Projekte können als Reflexionsangebote für Soziale Arbeit fungieren und für die Weiterentwicklung ihres Handlungsfelds in der Tagesschule als auch im Kontext Schule insgesamt dienen.

Author(s): Emanuela Chiapparini, Nina Thieme, Markus Sauerwein

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