[Reviews] Marcel Krebs und Irene Abderhalden (Hrsg.) (2024). Soziale Arbeit weiterdenken. Festschrift für Peter Sommerfeld (Repenser le travail social. Ouvrage en l’honneur de Peter Sommerfeld). Springer.

Véréna Keller (2025)

À propos de l'ouvrage de Marcel Krebs und Irene Abderhalden (Hrsg.) (2024). Soziale Arbeit weiterdenken. Festschrift für Peter Sommerfeld (Repenser le travail social. Ouvrage en l’honneur de Peter Sommerfeld). Springer.

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[Positions and debates] Die Verantwortung der Sozialen Arbeit im Kontext von Human Enhancement

Anne Uphoff (2025)

Human Enhancement beschreibt technologische oder biomedizinische Entwicklungen, die vermehrt eingesetzt werden, um die physischen und psychischen Potenziale von Menschen zu optimieren. In diesem Beitrag wird die Verantwortung der Sozialen Arbeit für eine aktive Beteiligung am ethisch-moralischen Diskurs um das Phänomen Human Enhancement aus der Perspektive des systemischen Paradigmas nach Staub-Bernasconi herausgearbeitet und diskutiert, wie eine menschenrechtsorientierte Positionierung der Profession aussehen könnte.

Schlüsselwörter: Human Enhancement, ethisch-moralische Argumentationskompetenz, Verantwortung der Sozialen Arbeit, Menschenrechte

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[Articles] Lavoro sociale e giustizia climatica: verso nuovi paradigmi?

Marco Palma (2025)

La crisi climatica ha profonde implicazioni sociali, e il lavoro sociale si trova di fronte a nuove complessità. Nel dibattito istituzionale assistiamo all’uso di molti concetti che evocano scenari differenti e, in alcuni casi, conflittuali. D’altra parte, i processi di urbanizzazione planetaria pongono sfide su diverse scale spazio-temporali che rendono più complessa la definizione della giustizia. L’articolo propone una riflessione sulle prospettive del lavoro sociale, individuando nel concetto di giustizia climatica l’elemento intorno al quale (ri)definire le sue modalità d’intervento.

Parole chiave: sostenibilità, adattamento, giustizia climatica, lavoro sociale, urbanizzazione

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[Articles] [Dossier 2025] Posthumanismus und Soziale Arbeit. Sympathien und Kritik

Alexander Brunner (2025)

Posthumanistisches Denken stellt eine neue und interessante theoretische und praktische Perspektive für Soziale Arbeit dar, die im deutschsprachigen Raum noch kaum rezipiert wurde. Der Beitrag diskutiert zunächst ausgewählte epistemologische Grundlagen posthumanistischen Denkens, die sich auf die Kritik des Humanismus beziehen, dar und nimmt sympathisierend und kritisch dazu Stellung. Ferner werden einige Thematiken, die für den Diskurs der Sozialen Arbeit bedenkenswert sind, aufgegriffen. Sie beinhalten die Themen Autonomie, ethische Fragestellungen sowie praktische und utopische Momente.

Schlüsselwörter: kritischer Posthumanismus, Soziale Arbeit, Dichotomien, Nicht-Menschliches, Kritik

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[Articles] Le travail social, une discipline académique? Une contribution au débat à partir de la littérature francophone

Annamaria Colombo (2024)

Cet article se veut une contribution au débat sur le travail social comme discipline scientifique, sur la base d’un aperçu critique des débats francophones actuels. À partir des cas de la France, du Québec et de la Suisse romande, il montre qu’il est nécessaire de situer ces débats dans leurs contextes historiques et institutionnels respectifs, mais aussi qu’il est aussi possible d’identifier des logiques transversales au-delà des enjeux locaux. Il se termine sur des ouvertures invitant à développer une réflexion commune, au-delà des antagonismes et des particularités locales (sans pour autant les nier).

Mots-clés : Travail social, discipline scientifique, interdisciplinarité, justice sociale, Suisse.

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[Articles] [Dossier 2024] Koordinieren zwischen Staat und Gemeinnützigkeit. Historische Zugänge und aktuelle Debatten zur Koproduktion von Wohlfahrt in der Schweiz

Markus Bossert, Gisela Hauss und Kevin Heiniger (2024)

Kritik an fehlenden übergreifenden Standards und Regulierungen gehört seit den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zum Sozialwesen der Schweiz. In der Kritik stand eine historisch gewachsene, hochgradig fragmentierte und dezentralisierte Fürsorgelandschaft. Der vorliegende Beitrag folgt dem im 20. Jahrhundert tätigen Dachverband Schweizerische Landeskonferenz für Sozialwesen (LAKO) in seinem Bestreben, zu koordinieren und zu vereinheitlichen, und zieht die Frage nach der Koproduktion von Wohlfahrt bis in die Gegenwart hinein. Die gegenwärtige Praxis der Sozialstaatlichkeit wird damit aufgrund ihrer Geschichte neu diskutierbar.

Schlüsselwörter: Sozialwesen, Soziale Arbeit, Verbandspolitik, Koproduktion von Wohlfahrt, Schweiz

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[Articles] [Dossier 2024] Entwicklungslinien der Betrieblichen Sozialen Arbeit in der deutschen Schweiz. Positionierung und Legitimierung im Wirtschaftssystem

Alan Canonica und Edgar Baumgartner (2024)

Dieser Beitrag befasst sich mit der historischen Entwicklung der Betrieblichen Sozialen Arbeit in der Schweiz bis in die 1980er Jahre. Es wird zum einen die Frage verfolgt, wie und aus welchen Gründen die Betriebliche Soziale Arbeit in der Schweiz entstanden ist. Zum anderen wird danach gefragt, wie sich die Betriebliche Soziale Arbeit in verschiedenen historischen Phasen legitimiert hat und wie sie ihren Zuständigkeitsbereich reklamierte. Aus systemischer Sicht ‹dockt› die Soziale Arbeit an ausdifferenzierte primäre Funktionssysteme an, um die dort auftretenden, spezifischen Integrations- und Lebensführungsprobleme von Individuen zu bearbeiten.

Schlüsselwörter: Betriebliche Soziale Arbeit, Geschichte der Sozialen Arbeit, Professionelle Zuständigkeit, Betriebliche Sozialpolitik

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[Articles] De l’exclusion épistémique des personnes dites invalides en Suisse

Jean-Pierre Tabin, Monika Piecek, Isabelle Probst et Céline Perrin (2024)

Dans le domaine de l’assurance invalidité (AI), les politiques reposent sur un discours étatique qui définit ce qu’est le bien commun. Elles sont mises en œuvre par des travailleuses et travailleurs sociaux qui utilisent différentes technologies pour que les destinataires y adhèrent. Mais les destinataires, parce que relevant d’une catégorie jugée inférieure en raison du rapport social fondé sur les capacités (capacitisme), ne sont pas reconnu·es comme sujets ayant autorité à comprendre, à raisonner et à penser leur avenir de manière autonome. C’est une exclusion épistémique qui nourrit un sentiment d’injustice.

Mots-clés: Capacitisme; invalidité; politique sociale; injustice épistémique

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[Articles] [Dossier 2024] Erwachsenenschutz als pädagogische Aufgabe? Die Aufhebung von widersprüchlichen Handlungsorientierungen im Arbeitsbündnis

Lukas Neuhaus und Roland Becker-Lenz (2024)

Das Schweizerische Zivilgesetzbuch definiert als Zweckbestimmung von erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen die Erhaltung und Förderung von Selbstbestimmung. Gleichzeitig sollen das Wohl und der Schutz von Menschen gewährleistet werden, die dazu selbst nicht in der Lage sind. Diese gesetzliche Verpflichtung auf das Wohl und den Schutz wird in der Regel als Spannungsverhältnis zwischen Schutz und Selbstbestimmung gedeutet. In anderen Praxisfeldern wird eine solche Konstellation als ‹Doppeltes Mandat› begriffen. Im vorliegenden Beitrag soll gezeigt werden, dass sich das Spannungsverhältnis auflösen lässt, wenn die Massnahmen des Erwachsenenschutzes als pädagogische verstanden und in einer Arbeitsbündnislogik bearbeitet werden.

Schlüsselwörter: Erwachsenenschutz, Selbstbestimmung, Arbeitsbündnis, Professionalisierung, Doppeltes Mandat

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