[Covid-19] Soziale Arbeit studieren unter Covid-19-Bedingungen. Motivation, Zuversicht und Herausforderungen von Studierenden an der Fachhochschule St.Gallen

Die Entwicklungen um Covid-19 führen seit Frühjahr 2020 zu erheblichen Einschnitten in das Leben vieler Menschen. Im Feld der Sozialen Arbeit stellt sich u.a. die Frage nach den diesbezüglichen Herausforderungen für Studierende. Eine Untersuchung an der FHS St.Gallen zeigt, dass das Studium für viele aufwändiger und herausfordernder geworden ist. Die Veränderungen betreffen vor allem die Studienmotivation und -zuversicht sowie die Work-Life-Balance der Befragten.

Continue Reading →

[Articles] Transitions à la vie adulte et dispositions économiques chez les jeunes peu qualifié·e·s. Des expérimentations encadrées par le travail social.

Basée sur une étude ethnographique réalisée en Romandie auprès de jeunes peu qualifié·e·s et de travailleurs et travailleuses sociales affilié·e·s à des dispositifs d’insertion, cet article montre les événements, expériences et épreuves liées à la transition à l’âge adulte ainsi que les positions dans le cycle de vie favorables à une mise en veille ou à une activation de dispositions économiques ascétiques. Il questionne le rôle des travailleurs et travailleuses sociales comme agent·e·s de socialisation économique ainsi que les diverses modalités de socialisation par lesquelles les jeunes intériorisent les dispositions économiques.

– – –

Based on an ethnographic study conducted in French-speaking Switzerland among young people with low skills and social workers affiliated to integration schemes, this article shows the events, experiences and trials related to the transition to adulthood as well as the positions in the life cycle that are favourable to putting ascetic economic dispositions on hold or activating them. It questions the role of social workers as agents of economic socialization and the various ways in which young people internalize economic dispositions.

Author(s): Christophe Delay, Isabelle Csupor, Laure Scalambrin

For Full-Text PDF Click Here

Continue Reading →

[Articles] Jeunes et transactions sexuelles médiatisées par le numérique. Échanges indécents ou quête de reconnaissance?

Basé sur les résultats d’une enquête menée en Suisse, cet article s’intéresse aux transactions sexuelles dans lesquelles interviennent des « pratiques numériques ». Il propose une approche alternative aux discours alarmistes prédominants en mettant en évidence la diversité des sens que recouvrent, aux yeux de ces jeunes, les transactions sexuelles médiatisées par le numérique et la manière dont ces expériences contribuent à leur socialisation sexuelle et à la construction de leur identité. Il s’intéresse aussi aux risques liés à ces pratiques et montre la nécessité de ne pas confondre les pratiques elles-mêmes et les rapports de forces, notamment de genre, dans lesquelles elles s’inscrivent.

Author(s): Annamaria Colombo, Myrian Carbajal

For Full-Text PDF Click Here

Continue Reading →

[Articles] Ungleiche Chancen im Hamsterrad. Befunde aus einer biografischen Längsschnittstudie.

Dieser Beitrag basiert auf einer biografischen Längsschnittstudie zu gesellschaftlichen Positionierungsprozessen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus eingewanderten Arbeiter*innenfamilien. Anhand eines exemplarischen Fallbeispiels behandeln wir Beschleunigungs-und Aktivierungsdynamiken im Übergang von der Schule in die Berufsausbildung und diskutieren die biografische Tragweite forcierter schulisch-beruflicher Transitionen im Hinblick auf Implikationen für die Soziale Arbeit. Eine beschleunigte und fremdbestimmte Berufswahl und entsprechende Ernüchterungserfahrungen können die (Berufs-)Biografie nachhaltig beeinflussen. Das Wissen um solche Übergangsmechanismen sind von hoher Relevanz für die Soziale Arbeit und ihre Interventionen im Rahmen eines hochgradig (ungleich) differenzierten und flexibilisierten kapitalistischen Arbeitsmarktes.

Author(s): Garabet Gui, Eva Mey

For Full-Text PDF Click Here

Continue Reading →

[Articles] Familles issues de la migration subsaharienne en Suisse et gestion des risques sexuels. Protection descendante, autoprotection et protection ascendante.

Basé sur une enquête qualitative menée en Suisse auprès de jeunes issus de la migration subsaharienne, cet article explore les dynamiques familiales autour de l’éducation et de la communication en matière de santé sexuelle. Les résultats révèlent que trois types de pratiques de protection sont mises en place pour limiter les risques perçus en matière de sexualité: la protection descendante (les parents à l’égard des enfants), l’autoprotection (les enfants envers eux-mêmes) et la protection ascendante (les enfants à l’égard des parents). Les pratiques de protection visent en priorité les risques sociaux et moraux associés à la sexualité et dans une moindre mesure les risques médicaux.

Author(s): Francesca Poglia Mileti, Laura Mellini, Brikela Sulstarova

For Full-Text PDF Click Here

Continue Reading →

[Articles] Nachhaltigkeit von Erziehungs- und Bildungsmassnahmen sicherstellen. Das Projekt Nachbetreuung.

Junge Menschen, die aufgrund von Entwicklungsbeeinträchtigungen, schwierigen familiären Situationen oder schwerwiegenden Delikten in einer sozialpädagogischen Institution leben, verlassen diese am Ende der Schulpflicht, nach Abschluss einer Lehre oder bei Volljährigkeit. In der Fachsprache und so auch im vorliegenden Artikel werden diese jungen Menschen “Care Leavers” genannt. Zu diesem Zeitpunkt endet meist der staatliche Bildungs- und Unterstützungsauftrag. Dieser Übergang von einer engmaschigen sozialen Betreuung in die Selbstständigkeit birgt viele Risiken. Spezifische Herausforderungen zeigen sich beispielsweise bei Problemen während der Berufsausbildung oder am Arbeitsplatz, bei der Wohnungs- oder Stellensuche, im Umgang mit Geld oder Suchtmitteln und bei der Pflege von Sozialkontakten. In dieser Zeit sollte den jungen Menschen idealerweise die Integration in die Gesellschaft gelingen, damit sie in Zukunft ein selbstbestimmtes und deliktfreies Leben führen können.

In der Praxis erfolgt die Beendigung der Erziehungs- und Bildungsmassnahmen oft abrupt. Die Finanzierung einer weiterführenden Begleitung wird, wie die Erfahrung zeigt, selten bewilligt und die jungen Menschen werden vorschnell in die Selbstständigkeit entlassen.

Auf diesen Missstand reagiert die Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime (nachfolgend Stiftung genannt) mit dem Projekt «Nachbetreuung – Nachhaltigkeit von Erziehungs- und Bildungsmassnahmen». Für Klientinnen und Klienten, welche nach Austritt auf keine professionelle oder staatlich finanzierte Unterstützung durch Fachleute der Sozialen Arbeit zurückgreifen können, wird ein freiwilliges und kostenloses Unterstützungsangebot bereitgestellt.

Author(s): Silvia Bellani, Beatrice Knecht Krüger

For Full-Text PDF Click Here

Continue Reading →

[Articles] Overcoming Self-reliance and Lack of Expectation among Care Leavers in Higher Education in England. The Role of Inter-agency Working.

This paper reports on a study exploring care leavers’ experiences of higher education in England. Although a range of support is available from local authorities and higher education institutions to care leavers, there is a tendency towards self-reliance and lack of expectation of being supported. The findings suggest that by recognising their respective strengths and weaknesses and working together, local authority and higher education staff can engage care leavers more effectively, increasing levels of expectation and reducing the need for self-reliance.

Author(s): Georgia Hyde-Dryden

For Full-Text PDF Click Here

Continue Reading →

[Articles] Wohnen und Selbständigkeit. Institutionelle Unterstützung prekärer Übergänge ins Erwachsenenalter.

Verschiedene Studien aus dem Ausland zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene, die aus Institutionen der Jugendhilfe oder Pflegefamilien in die Selbstständigkeit entlassen werden (Care Leavers), ein erhöhtes Risiko haben, mit Problemen wie bspw. Arbeitslosigkeit, sozialer Isolation oder Obdachlosigkeit konfrontiert zu werden (bspw. Stein 2012; Stein/Munro 2008). Dies kann u. a. darauf zurückgeführt werden, dass Care Leavers früher Verantwortung für sich selber übernehmen müssen als Jugendliche, die bei ihren Eltern aufwachsen, und der Übergang ins Erwachsenenalter somit rascher erfolgt (Stein 2012). In der Schweiz gibt es bislang kaum Studien zu den Lebensverläufen von ehemaligen Klientinnen und Klienten der stationären Jugendhilfe (Gabriel/Stohler 2008,2012). Die Befunde der wenigen vorliegenden Untersuchungen (Böhlen 1983; Tanner 1992; Stohler 2005; Crain 2012, Schaffner/Rein 2013) ergeben in Bezug auf die gesellschaftliche Integration der Care Leavers kein einheitliches Bild: Es gibt sowohl gut integrierte als auch von Armut und sozialer Isolation betroffene ehemalige Klientinnen und Klienten der Jugendhilfe.

Basierend auf einer Befragung von ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern einer betreuten Wohngruppe (Stohler et al. 2012) wird im vorliegenden Artikel der Fokus auf das Thema Wohnen gerichtet.

Author(s): Renate Stohler, Milena Gehrig

For Full-Text PDF Click Here

Continue Reading →

[Articles] Young people transitioning from out of home care and youth justice. Exploring the experiences of “Dual Order” Care leavers in Victoria, Australia

This exploratory research examined the state care, education, youth justice and post-care experiences of 15 care leavers who were also involved in the youth justice system in Victoria, Australia. In-depth audiotaped interviews were conducted and later thematically analysed. Access to affordable housing and substance abuse treatment, and a meaningful relationship with at least one supportive adult characterised the lives of young people who had reduced or ceased their offending behaviour. Areas for future intervention and research are identified, including working with families, supporting education retention, and the need for better supported transitions from state care.

Author(s): Susan Baidawi, Philip Mendes, Pamela Snow

For Full-Text PDF Click Here

Continue Reading →

[Articles] Employment, education and housing outcomes for care leavers from a children’s village in Ghana.

Each year several young people in Ghana make a transition from residential care to adulthood. However, little is known about the adult lives of care leavers in Ghana. Using a qualitative research design, the study explored the effect of care and leaving care support on the adult outcomes for care leavers from a private residential home in Ghana. The findings show that while aspects of the support provided in care and leaving care positively impact the outcomes of young adults, there are areas where support is needed. Recommendations are made in the study for improving support for young people leaving care.

Author(s): Kwabena Frimpong-Manso

For Full-Text PDF Click Here

Continue Reading →