[Covid-19] Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Existenzsicherung der Flüchtlinge in Addis Abeba, Äthiopien. Einblick in ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Thema Migration und Innovation im urbanen Kontext.

Flüchtlinge sind besonders von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen und können oft ihre sowieso schon prekäre Existenz nicht mehr sichern. Eine Untersuchung der Universität in Addis Abeba und der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit verdeutlicht, dass angemessene Dienstleistungen und Sozialschutzsysteme fehlen, um die Flüchtlinge in Addis Abeba gezielt zu unterstützen.

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[Articles] Ungleiche Chancen im Hamsterrad. Befunde aus einer biografischen Längsschnittstudie.

Dieser Beitrag basiert auf einer biografischen Längsschnittstudie zu gesellschaftlichen Positionierungsprozessen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus eingewanderten Arbeiter*innenfamilien. Anhand eines exemplarischen Fallbeispiels behandeln wir Beschleunigungs-und Aktivierungsdynamiken im Übergang von der Schule in die Berufsausbildung und diskutieren die biografische Tragweite forcierter schulisch-beruflicher Transitionen im Hinblick auf Implikationen für die Soziale Arbeit. Eine beschleunigte und fremdbestimmte Berufswahl und entsprechende Ernüchterungserfahrungen können die (Berufs-)Biografie nachhaltig beeinflussen. Das Wissen um solche Übergangsmechanismen sind von hoher Relevanz für die Soziale Arbeit und ihre Interventionen im Rahmen eines hochgradig (ungleich) differenzierten und flexibilisierten kapitalistischen Arbeitsmarktes.

Author(s): Garabet Gui, Eva Mey

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[Articles] Familles issues de la migration subsaharienne en Suisse et gestion des risques sexuels. Protection descendante, autoprotection et protection ascendante.

Basé sur une enquête qualitative menée en Suisse auprès de jeunes issus de la migration subsaharienne, cet article explore les dynamiques familiales autour de l’éducation et de la communication en matière de santé sexuelle. Les résultats révèlent que trois types de pratiques de protection sont mises en place pour limiter les risques perçus en matière de sexualité: la protection descendante (les parents à l’égard des enfants), l’autoprotection (les enfants envers eux-mêmes) et la protection ascendante (les enfants à l’égard des parents). Les pratiques de protection visent en priorité les risques sociaux et moraux associés à la sexualité et dans une moindre mesure les risques médicaux.

Author(s): Francesca Poglia Mileti, Laura Mellini, Brikela Sulstarova

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[Articles] Spannungsfelder im Umgang mit dem Phänomen dschihadistischer Radikalisierung im Schweizer Kontext. Ein neues Handlungsfeld für die Soziale Arbeit?

Im Rahmen dieses Artikels soll erläutert und diskutiert werden, in welchen Spannungs- und Minenfeldern man sich im Feld der dschihadisti- schen Radikalisierung bezüglich Wahrnehmung, Ursachendeutung und Umgang bewegt. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach der Rolle, welche die Soziale Arbeit in diesem Themenfeld für die Prävention und Intervention spielen kann und soll.

Author(s): Miryam Davolio Eser, Dilyara Müller-Suleymanova, Dominik Müller

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[Articles] La collaboration entre les familles migrantes d’enfants en situation de handicap et les intervenants sociaux qui les accompagnent. Entre défis à relever et ressources mobilisées.

Afin de mieux comprendre comment se déroule la collaboration entre des familles migrantes ayant un enfant porteur d’une déficience et des professionnels du champ du handicap, une recherche a été conduite en Suisse romande. Basée sur une méthodologie participative, elle met en évidence l’existence d’obstacles entravant l’accès aux soutiens, mais aussi le développement de stratégies de la part des deux groupes d’acteurs. Si, dans la majorité des situations, la collaboration se déroule de façon positive, une attention particulière doit être portée aux familles cumulant les facteurs de vulnérabilité.

Author(s): Alida Gulfi, Geneviève Piérart

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[Articles] Employability, gender and migration. The case of Eastern European circular carers in Italy.

This paper examines the phenomena of circular migration of Eastern European women to Italy both theoretically and empirically. Using interview material from migrant women working in Italy, in temporary positions, it exposes the changing nature of gender roles and the precarious nature of women’s employment whereby, in order to maintain gendered care commitments, this type of employment is sometimes in fact chosen. The respondents in this study give vivid expression to the complex way in which this selection of migrant women made decisions around balancing their work life and their caring life.

Author(s): Sabrina Marchetti

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[Articles] Dealing with everyday racism and discrimination. Experiences of migrant Chinese mothers in the Netherlands.

Based on in-depth interviews and participatory observation, this paper aims to reveal how first-generation Chinese immigrant mothers deal with every day racism and discrimination inside and outside the private domain in the daily situation in the Netherlands. Based on data collected from mydoctorate project, this article concentrates on the individual capacity and resilience of mothers to help their children to combat, resist and negotiate racism that they experienced.

Author(s): Shu-Yi Huang

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[Articles] Das Gespenst des Missbrauchs. Sans-Papiers zwischen Unterdrückung und Autonomie.

Die jüngste parlamentarische Debatte um die 10. Asylgesetzrevision verdeutlicht den hegemonialen Diskurs über den sogenannten «Missbrauch» durch Marginalisierte, welche sich in diesem Fall mit dem Stichwort «Asylmissbrauch» in der Unterscheidung zwischen «echten» und «unechten» bzw. «würdigen» und «unwürdigen» Flüchtlingen artikuliert. Insbesondere im Asyl- bzw. Migrationsbereich vorherrschend ist die Missbrauchsdebatte bereits in andere sozialpolitische Felder übergeschwappt.

Im vorliegenden Beitrag setzen wir diesem Missbrauchsdiskurs eine Perspektive der Migrantinnen entgegen und rücken durch die Darstellung einer marginalisierten Sichtweise die durch Entrechtung und Ausbeutung ausgelöste Prekarisierung der Betroffenen ins Zentrum1. Wir gehen also wieder zurück ins politische Feld der Migration und fragen aus der Perspektive von Sans-Papiers Frauen, inwiefern sie als billige und flexible Arbeitskräfte einem historisch spezifischen Migrations- und Arbeitsmarktregime gegenüberstehen und welche sozialen Praxen sie entwickeln.

Author(s): Maurizio Coppola, Jacqueline Kalbermatter

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[Articles] Access to employment for children of immigrants. An exploratory review of several explanatory factors.

This paper analyses the situation of the “second generation” of immigrants on the labour market and the main factors that influence their professional careers. We define the second generation as the children of immigrants who were born in their countries of residence or who have had most of theirschooling in those countries (Bolzman, Fibbi, Vial, 2003). The question of integration into the labour market of the “second generation” has long been a concern in North America and in Europe. However, as indicated by an OECD report (Liebig & Widmaier, 2009), labour market integration of the children of immigrants is an area in which knowledge is gradually evolving internationally, but is still underdeveloped.

Author(s): Claudio Bolzman

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[Articles] Integrationswilligkeit fördern und fordern? Evaluation des Pilotprojekts zur Einführung der Integrationsvereinbarung und Konsequenzen für die Soziale Arbeit.

Der folgende Artikel möchte anhand einer kritischen Diskussion der Ergebnisse der Evaluationsstudie zur Umsetzung der Integrationsvereinbarungen in fünf Schweizer Kantonen die Spannungsfelder herausarbeiten, die sich bei der Anwendung dieses schon auf Gesetzesebene diskriminierenden Instruments, das dem als positiv und anzustrebendem Ziel der Integration von Ausländerinnen und Ausländern (aus Drittstaaten) dienen soll, ergeben.

An eine grobe theoretische Skizzierung der Integrationspolitik im schweizerischen und internationalen Kontext und an die Verortung des Instruments der Integrationsvereinbarungen darin schliesst sich die Darstellung der Ergebnisse der durchgeführten Evaluationsstudie an. Auf dieser Grundlage werden einige kritische Aspekte auf gesellschaftspolitischer Ebene herausgearbeitet, die sich im Zusammenhang mit der Praxis der Integrationsvereinbarungen ergeben. Der Artikel schliesst mit einer Reflexion über die Integrationsvereinbarungen als sozialpolitische Innovation im Spannungsfeld zwischen Fördern und Fordern. Dabei gilt das spezielle Augenmerk der Rolle der Sozialen Arbeit bezüglich deren professioneller und ethischer Vereinbarkeit mit den Zielsetzungen der Integrationsvereinbarung.

Author(s): Miryam Eser Davolio, Eva Tov

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